Im Fang der Spinne

Roman

Renate

13.11.2013

 


 

 

Im

Fang

der Spinne

 

Ist es nicht so, dass wir gefangen sind, von dem Zeitpunkt an, an dem sich Leben entwickelt, alles zu seiner Art. Wir werden geboren, weiß wie ein Blatt, zumindest  in dem Menschenbild, das wir Christen so überliefert bekommen haben. Dann färbt sich das Blatt immer mehr. Zeichen, Manches bleibt fest verankert, anderes wird überschattet von anderen Erfahrungen. Aber frei wird der Mensch nicht mehr sein. Zu viele Stempel und Markierungen. Nichts bleibt verborgen, wir können nicht einfach ablegen, was uns nicht gefällt. Mancher nennt es Schicksal, andere Erziehung. Wir sind gefangen, wie im Netz einer Spinne und können uns daraus nicht mehr befreien, solange wir leben. Ich erinnere mich an die ersten Computer. Da gab es noch Chipnester. Die sahen doch aus wie Spinnen und darin waren die Informationen, das Wissen. So ähnlich sehe ich das Leben und wer das Geschick hat oder einfach nur den unbändigen Willen andere Menschen zu besitzen, auszunützen, lernt seine Mitmenschen zu manipulieren, sie gefügig zu machen. Es soll gar Schulungen geben wo man so was lernt. Schon Eva im Paradies hatte nicht eher Ruhe, bis Adam den falschen Apfel gegessen hat. Waren sie vorher nicht glücklich in ihrer Unschuld?

Was ist Glück? Ist nur glücklich wer andere Menschen so bildet, dass sie funktionieren wie sie selber.

Was erlaubt uns die Erziehung im Alter, was in der Jugend? Rücksichtnahme um jeden Preis, egal was das Herz uns rät, den Verstand sprechen lassen, Spinnengewebe überall. Kinder, Rücksicht oder lieber leben, wie gewohnt. Verantwortung, was ist Verantwortung? Vor dem, vor was? Darf alles gemacht werden, was möglich ist, ohne Rücksicht auf Verluste? Sind wir wie Raubtiere, wie beispielsweise der Löwe, König der Tiere. Fressen um zu überleben. Frisst denn nicht alles sowieso jeden? Ist das nicht Leben! Leben um zu sterben? Aber wie ist das mit Selbstmördern. Erhängt! Er war doch noch so jung, sah auch nicht gerade schlecht aus, wenn man von dem Schönheitsideal ausgeht. Das Leben noch vor sich haben. So sagt man doch! Träume, was sind Träume? Wählt sich ein junger Mensch, ein Mann eine viel ältere Frau aus, wenn er Träume hat, Zukunft noch vor sich hat? Was ist alt, was jung? Darf man sowas? Als ältere Frau, den jungen Mann einfangen, wie eine Spinne und festhalten! Keine Zukunft! Was ist Zukunft? Ist Zukunft dass was die Gesellschaft von jedem von uns erwartet, oder ist Zukunft, Schicksal? Was ist Schicksal? Gibt es ein vorbestimmter Weg, den wir alle gehen müssen? Ist es ein Spinnennetz, dass uns ein Entrinnen unmöglich macht? Wer webt dann dieses Netz in uns und um uns? Sind wir alle hilflos, gefangen? Schmerz, immer wieder Schmerz und Verwundungen und wir können nicht dagegen tun? Aufgehängt, er hat sich aufgehängt! Ich kannte ihn nur flüchtig aber doch erschüttert mich das Bild, das ich vor mir sehe! Gott, mein Gott, wenn es Dich gibt, wie kannst Du so was zulassen? Warum nur kannst du zulassen, dass so viel Leid geschieht auf deiner Erde, die du geschaffen hast? Ertrunkene, Ermordete, Krankheit, Selbstmörder, Selbstmordattentäter? Warum oh Gott, lässt Du so was zu? Ich kann das nicht begreifen? Wir sind eingewoben und versuchen uns jeden Tag ein wenig zu befreien, aber um welchen Preis? Befreiung und nicht lange  dann kommt sie wieder wie eine unsichtbare Wand, wie Glas, aber unsichtbar, für uns Menschen. Wenn wir doch immer unsere Taten und Entscheidungen auf Dauer einschätzen könnten! Immer das Richtige entscheiden, aber was ist richtig? Ist richtig, was uns im Moment glücklich macht und ist richtig, was uns in Zukunft glücklich und zufrieden macht. Glück empfindet jeder nur für sich und für den Augenblick, so wie Musik, Tanz. Das Herz ist offen, Emotionen. Sich für jemand, etwas öffnen! Aber wie lange dauert es an und wenn es nicht von Dauer ist? Das Spinnennetz in uns und um uns zeigt seine Wirkung und wirft uns zurück, gleich einem Gummiband. Mal nach rechts dehnen und ein bisschen nach links. Nicht zu hoch hinaus! Vorsicht, ich oder andere könnten Schaden nehmen und denke an die Zukunft, den Schmerz, das Versagen. Herumgestoßen werden, weil ich nicht funktioniere, ausgeschlossen. Du gehörst nicht mehr zu uns? Erde, Planet für alle Menschen? Warum dann nur Selbstmörder? Das ist eigentlich nicht zu begreifen? Viele Fragen, auf die es vermutlich keine Antwort gibt. Davon handelt mein erster Roman, den es vermutlich, erst in ein paar Jahren zu lesen gibt. Wenn ich denn so lange lebe. Schicksal du verstehst!?



Vorwort zum Bärentanz

Ich will mich ja nicht als großer Autor bezeichnen und doch steckt auch in meinen kleinen Werken, ein Impuls, Erlebtes, Erfahrenes, Geschichte.

Geht es nicht uns allen so, dass wir in den uns auferlegten Kriterien, immer wieder neue Wege finden müssen, um in der Gesellschaft unsere Träume und unserer Existenz erlebbar machen zu können.

Da sind die Vorurteile der Gesellschaft in der wir leben. Menschen werden aussortiert, als unattraktiv, ungebildet, nicht angepasst, nicht deutsch genug und vielen noch anderen Gründen, die manchmal nicht gleich definierbar sind und so bleiben viele auf der Strecke und keiner nimmt sie mit. Andere kommen gar nicht an, ertrinken gar im Meer, wie noch nicht lange geschehen.

Die will man nicht hier, weil sonst die Grundstückpreise an Wert verlieren. Fenster in Flüchtlingswohnräumen werden verklebt, dass man sie nicht sieht, weil sich Anwohner im Planschbecken belästigt fühlen, gerade im Fernsehen gesehen.

Alles dreht sich immer um die Frage, welcher Mensch ist wertvoll, welcher nicht? Schon vorgeburtlich wird aussortiert. Wahrscheinlich werden bald nur noch gesunde, schöne, groß gewachsene Menschen geboren werden, den für Menschen, wie sie als Bären in meiner Geschichte dargestellt werden, wird bald kein Platz mehr sein. Aber lehnen sich die Eltern dann nicht selber mit ihrem Aussehen und ihrer nicht 100 % Gesundheit ab. Fühlen sich kurzbeinige, dicke, nicht modelschöne Menschen selber ab. Finden sie sich nicht lebenswert? Ist das nicht so was wie Selbsthass? Aber wer trägt für so ein fühlen, die Verantwortung? Ist es nicht so, dass man als schönes Kind gleich schon bessere Noten bekommt und später die besseren Positionen in der Arbeit? Verläuft das ganze Leben reibungsloser in Wohlstand und Glück? Warum dann so viele Scheidungen auch bei den Reichen und Schönen? Warum so wenig Kinder, speziell bei Gebildeten und Hübschen? Was ist schön. Menschen die fliehen sind oft jung und schön aber eben nicht deutsch! Also muss man jung, schön und deutsch sein um hier Fuß zu fassen und zu Wohlstand zu kommen?

Wie gesagt, ich bin kein großer Autor und meine Geschichten finden oft in Tiergeschichten statt oder auch mal in einem Märchen.

Aber steckt nicht in jedem Märchen auch ein Stück Leben und Wahrheit?

Flüchtlinge finden sich in meinem Bärentanz nicht aber es wäre möglich aber dann würden die Bären wohl erschossen werden oder eingesperrt, zurückgedrängt! Denken wir an den Bären Bruno!


Schwan


Ein Kind gemeinsam durch das Leben begleiten, ist was wunderbares. Die Natur zeigen und erklären. Zeit schenken! Wir waren in Stuttgart. Dort gibt es Schwäne zu bewundern. Die Tiere kommen vertrauensvoll in die Nähe der Menschen.Mein Enkelkind saß am Seeufer und konnte vor Staunen seine Augen nicht von den Tieren lassen! Diese Augenblicke werden in seinen Gedanken bleiben, denke ich. Es braucht kein Geld, den Keinen solche Wunder zu zeigen. Zeit ist hier Gold! Wir sollten diesen Wert in unserem Herzen bewahren. für unsere Familie, unsere Kinder!


Schwäne


Heul, heul,

Heul, heul,

was hört man aus dem Lausitz?

Wolf Lupus, seine Ohren spitzt.

Das sagen die Lupinen,

wie man dort sagt, zu ihnen.

Den weiblichen Biologen.

Die Jäger fühlen sich betrogen.

Der Wolf hat seine Tücken.

das Wild will er verrücken,

ins andere Waldrevier.

Drum muss ich sagen dir ( vom Jäger)

Das Gewehr sollten wir zücken.

Sonst gibt es nur noch Lücken.

Naturschützer halt inne.

Sonst packt dich Wolf wie Spinne.

Und schneller als der Wind.

Packt er das kleine Kind,

an der Bushaltestelle.

Weiß ich aus sicherer Quelle?

Heul, heul,

der böse Wolf.

Er wird seine Rute schwingen

und alles dort umringen.

Heul, heul……

 

 

 

 

Zu klein für diese Welt – Sternenkind aus Hedulimalei

Sternenkind

Ich habe einen Artikel gelesen.

Da war ich bestürzt gewesen.

Zu leicht für diese Welt.

Sternenkind wie Sternenstaub.

Zu klein, zu leicht!

Doch leben wolltest du auch.

Du bist nur kurz zu uns gekommen.

Die Tränen der Mutter.

Wurdest weggenommen.

Und jetzt der Schmerz.

Wer hat das Leid mit dir gemacht?

Das Sternchen wurde einfach weggebracht.

Kein Grabstein!!!!

wird auf dich verweisen!

Du musst jetzt zu den Sternen reisen. Sternenkind…..

 


Farben


Gedanken sind Gefühle


 

 

 

Gedanken

Gedanken sind leise,

sie umkreisen uns weiße.

Sie lehren uns viel.

Erreicht er das Ziel.

So manchen Gedanken.

Wo wir oft lang wanken.

Bringt Hoffnung er rein,

ist der Gedanke auch klein.

Lässt uns lieben.

Lässt uns hoffen.

So lange getroffen,

jeder Blick, Illusion.

Melodie bringt er im Ton.

Farben leuchten, Düfte siegen.

So wie Gedanken fliegen.

Hände fühlen,

Augen sehen.

Werden wir es je verstehen.

Gedanken……..

 

 

 


Musik am Mittag